Hochtaunus-Kreis
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Helmut Gietz - ASL Hochtaunus-Kreis im Interview mit 'Rhein Main MIX'

13.01.2016

(Bild:Helmut Gietz - ASL Hochtaunuskreis)

"Zurück in den Alltag" - Thema des Presseinterviews im Rhein Main Mix mit Ingeborg Altvater (ASL MTK) & Helmut Gietz (ASL HTK)

Helmut Gietz und Ingeborg Altvater vom WEISSEN RING setzen sich für Kriminalitätsopfer ein! Die Betroffenen wollen vor allem eines, wieder ein ganz normales Leben führen. Doch für die Opfer von Kriminalität ist das gar nicht so einfach. Ingeborg Altvater und Helmut Gietz vom WEISSEN RING übernehmen eine wichtige Lotsenfunktion. Hinschauen und helfen: Das ist das Motto von Ingeborg Altvater, Außenstellenleiterin des WEISSEN RINGS im Main-Taunus-Kreis, und Helmut Gietz, Außenstellenleiter im Hochtaunuskreis. Die beiden Ehrenamtler setzen sich für Kriminalitätsopfer ein. "Jedes Opfer einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Straftat kann sich an den WEISSEN RING wenden und kostenlos beraten lassen. Und zwar ganz unabhängig davon, ob eine Anzeige erstattet wurde", erklärt Helmut Gietz. 2002 hat er sich entschieden, sich ehrenamtlich zu engagieren. Nach der Pensionierung suchte Gietz eine Aufgabe, die ihn forderte. Darüber hinaus stellte er fest, dass Opfer von Straftaten zu wenig Hilfe von Dritten bekommen. "Es ist schön, wenn man helfen kann", bilanziert er. Die Ehrenamtler des WEISSEN RINGS übernehmen für die Betroffenen vor allem eine wichtige Lotsenfunktion. Ingeborg Altvater beschreibt das so: "Kernaufgabe ist die Unterstützung von Kriminalitätsopfern im Netzwerk mit Polizei und den verschiedenen Einrichtungen wie der Frauenberatung oder dem Jugendamt". Darüber hinaus bietet der WEISSE RING finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen an. Klar ist auch, dass die Geschichten, die die Betroffenen mitbringen, an die Substanz gehen. Denn der WEISSE RING unterstützt Menschen, die zum Beispiel Opfer von Einbrüchen, Diebstählen, häuslicher Gewalt oder Mord geworden sind. Deshalb kann die ehrenamtliche Tätigkeit auch nicht jeder ausüben. "Man muss eine Distanz zum Opfer wahren. Nur so kann man helfen", sagt Ingeborg Altvater. Sie sucht derzeit für die Außenstelle des Main-Taunus-Kreises  Menschen, die sich ehrenamtlich für zwei bis drei Stunden in der Woche engagieren wollen. Voraussetzung: Die Bewerber sollten ein hohes Maß an Empathie, eine innere Stabilität und Engagement mitbringen. --> Mehr Infos gibt es unter Telefon: 0151-55164760 und ingeborg.altvater@t-online.de (Quelle:Mariella Höfle - 'Rhein Main Mix am Mittwoch' - Artikel vom 16.12.2016)                                         (Bild: Helmut Gietz - ASL Hochtaunuskreis)                                                             (Bild: Ingeborg Altvater - ASL Main-Taunus-Kreis)